Rückblick 2017

Mehr als 40 Kliniken haben sich am zweiten Tag des Patienten am 26. Januar 2017 beteiligt. Die Gesundheitseinrichtungen machten mit Vorträgen, Infoständen und eigens für diesen Aktionstag geschalteten Telefonhotlines auf die Rechte von Patienten aufmerksam.

 

Das Katholische Klinikum Essen zelebrierte den Tag mit einem umfassenden Vortragsprogramm. Neben dem Patientenfürsprecher und BPiK-Vorsitzenden Detlef Schliffke kamen unter anderem der BBfG-Vorsitzende Oliver Gondolatsch, Mitinitiatoren der Patientenhochschule und ein Vertreter des Gesundheitsamts der Stadt Essen zu Wort. Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg schalteten eine Telefon-Hotline. Am Klinikum Dortmund machten die Patientenfürsprecherinnen Hannelore Bauer und Barbara Menzebach mit Infoständen in den Eingangsbereichen der beiden Klinikstandorte auf ihre Arbeit sowie das Thema Patientenrechte aufmerksam.

 

Barbara Menzebach bezeichnete den Tag des Patienten als „enorm wichtig, um Patienten in Kliniken und Krankenhäusern mehr Schutz, mehr Sicherheit und vor allem mehr Information zu bieten“. Als Patientenfürsprecherin beobachte sie immer wieder, dass Patienten schneller genesen, wenn sie sich im Krankenhaus verstanden und gut informiert fühlten.

 

Auch Stefan Mattes, Leiter Marketing und Kommunikation des Katholischen Klinikums Essen, freute sich über rege Beteiligung und großes Interesse von Patienten und Angehörigen. „Insbesondere die Themen Vorsorgevollmacht und Zweitmeinung waren stark nachgefragt. Die Besucher kamen mit vielen konkreten Fragen zu uns ans Philippusstift. Das zeugt von der Wichtigkeit dieses Aktionstages in Essen“, so Mattes.

 

Lob erhielt die bundesweite Veranstaltung auch vom Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum. Für ihn sei der Tag des Patienten ein Meilenstein für mehr Sicherheit und Zufriedenheit von Patienten.  Männer und Frauen erwarteten von Krankenhäusern zu Recht eine flächendeckende medizinische Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau. Um die zu gewährleisten, gingen Maßnahmen der Krankenhäuser weit über die gesetzlich vorgeschriebene Qualitätssicherung, die Einhaltung der Qualitätsrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses und die regelmäßige Veröffentlichung von Qualitätsberichten hinaus.

 

„Wir stehen für Transparenz und wünschen uns eine differenzierte öffentliche Diskussion ohne mediale Sensationsheischerei“, versichert Baum. Ein konstruktiver Dialog wie er jedes Jahr am 26. Januar stattfindet, wirke sich positiv auf ein vertrauensvolles Miteinander aus.