26. Januar 2026: 10 Jahre Tag für Alle im Krankenhaus
Verstehen. Vertrauen. Gemeinsam heilen.
10. „Tag für Alle im Krankenhaus“: Ohne Dialog keine Zukunftsfähigkeit
Der zehnte bundesweite „Tag für Alle im Krankenhaus“ am 26. Januar markiert einen wichtigen Entwicklungsschritt für das Format. Was 2016 als Initiative zur Sichtbarmachung von Patientenrechten begann, hat sich über die Jahre zu einem fest etablierten Bezugspunkt für Dialog, Qualität und Patientenorientierung im Krankenhauswesen entwickelt.
Die Resonanz des Jubiläumsjahres zeigt deutlich: Der 26. Januar wird zunehmend als Orientierungsdatum im gesundheitspolitischen und institutionellen Kalender genutzt. Neben einer breiten Beteiligung von Krankenhäusern, Universitätskliniken und weiteren Gesundheitseinrichtungen griffen auch politische Akteure auf Bundes- und Landesebene den Tag auf, um eigene Botschaften zur Patientenversorgung zu platzieren.
Mehrwert schaffen – Gesundheitsversorgung stärken:
Wie BBfG und BPiK durch Dialog Qualität im Krankenhaus verbessern
Der Tag für Alle im Krankenhaus bringt alle zusammen, die für guten Austausch und eine gelingende Gesundheitsversorgung stehen: Patientenfürsprechende, Lob- und Beschwerdemanagement, Sozialdienst, Qualitätsmanagement, Pflege und Medizin sowie natürlich die Patientinnen und Patienten selbst. Der Aktionstag zeigt, wie Gesundheitskompetenz und Miteinander im Klinikalltag praktisch gelebt werden – zum Nutzen von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden.
Gleichzeitig steht dieser Aktionstag ganz bewusst auf dem starken Fundament seiner Träger Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen e.V. (BBfG) und dem Bundesverband Patientenfürsprecher in Krankenhäusern e.V. (BPiK). Beide Verbände engagieren sich seit vielen Jahren – manche ihrer Akteure seit Jahrzehnten – unermüdlich für Patientenrechte, Qualitätsverbesserungen im Gesundheitswesen und Gesundheitskompetenz. Es gibt wohl kaum andere Organisationen, die über eine vergleichbare Nähe zu Betroffenen verfügen, über so viel Erfahrung aus der täglichen Praxis und über so umfassende Einblicke in das, was Patientinnen und Patienten – aber auch die Mitarbeitenden in den Häusern – im Versorgungsalltag täglich erleben. Erfahren Sie hier mehr über BPiK und BBfG.
10 Jahre Tag für Alle im Krankenhaus - 10 Jahre politische Anerkenntnis

„Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht stets der Mensch hinter der Krankheit. Der ‚Tag des Patienten‘ erinnert uns daran, dass jede Patientin und jeder Patient das Recht auf Respekt, Verständnis und eine hochwertige Versorgung hat. Als Patientenbeauftragter setze ich mich dafür ein, dass die Bedürfnisse und Anliegen gehört werden, um eine partnerschaftliche und empathische Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Dieses Jahr wird dafür die neue Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) ihre Arbeit aufnehmen. Sie ermöglicht Beratung in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen. Neutral, unabhängig und qualitätsgesichert. Gemeinsam streben wir nämlich nach einer Medizin, die nicht nur Krankheiten behandelt, sondern Menschen heilt und stärkt.
Besonderer Dank gilt dabei den beiden Bundesverbänden BPiK und BBfG und den Patientenfürsprechenden und den Lob- und Beschwerdemanagern, die täglich in unseren Gesundheitseinrichtungen dafür sorgen, dass die Stimme der Patientinnen und Patienten gehört und beachtet wird. Ihre unverzichtbare Arbeit im Gesundheitssystem bildet eine wesentliche Säule unserer gemeinsamen Bestrebungen für eine patientenzentrierte Gesundheitsversorgung.“
Stefan Schwartze (MdB), Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, anläßlich des Tag des Patienten 2024
“Eine ausreichende Gesundheitskompetenz ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Patientinnen und Patienten sich gut informiert durch unser komplexes Gesundheitssystem bewegen, selbstbestimmt über ihre Behandlung mitentscheiden und ihre Patientenrechte wahrnehmen können. Ich unterstütze den Aktionstag daher ausdrücklich und hoffe, dass sich möglichst viele Gesundheitseinrichtungen beteiligen werden.“
Stefan Schwartze (MdB), Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, anläßlich des Tag des Patienten 2023
„Covid-19 hat uns alle und ganz besonders die Kliniken vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt. […] Allerdings brauchen gerade kranke Menschen die Nähe und Unterstützung ihrer Angehörigen. Innerhalb kürzester Zeit ist es dank digitaler Möglichkeiten gelungen, Angebote zu schaffen, um den vermeintlichen Gegensatz zwischen Nähe und Distanz zu überbrücken. Die Kliniken und insbesondere die Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher sowie die Beschwerdemanagerinnen und Beschwerdemanager meistern diesen Spagat tagtäglich. Auf diese Anstrengungen macht der Tag des Patienten 2021 daher völlig zurecht aufmerksam.“
Prof. Dr. Claudia Schmidtke, Beauftrage der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten (2021)
„Nur ein informierter Patient kann selbstbestimmt und effizient die Strukturen des Gesundheitswesens nutzen. Patientenfürsprecher und Beschwerdemanager leisten einen wichtigen Beitrag für eine stete Verbesserung der Krankenhausversorgung und die Stärkung der Patientenorientierung.“
Ingrid Fischbach, Patienten- und Pflegebeauftragte der Bundesregierung (2018)
„Mit den bundesweit zahlreichen Veranstaltungen zum Tag des Patienten wird das Bewusstsein für die Stellung und die Rechte der Patienten deutlich gestärkt.“
Karl-Josef Laumann, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten (2017)

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat zum bundesweiten „Tag für Alle im Krankenhaus“ am 26. Januar darauf hingewiesen, dass bei einem Krankenhaus-Aufenthalt Patientenfürsprecher wichtige Unterstützung anbieten. Die Ministerin betonte am Sonntag: „Patientenfürsprecher sind unabhängige Ansprechpartner direkt in den Krankenhäusern. Sie sind in der Regel ehrenamtlich tätig und helfen bei allen Anliegen rund um den Krankenhaus-Aufenthalt – etwa bei Fragen zum Behandlungsablauf, zum Umgang mit dem Krankenhauspersonal oder bei vermuteten Behandlungsfehlern.“
Der „Tag für Alle im Krankenhaus“ war bislang als „Tag des Patienten“ bekannt. Mit der Umbenennung soll verdeutlicht werden, dass nicht nur die Perspektiven der Patientinnen und Patienten, sondern auch die von Angehörigen sowie der Mitarbeitenden in Krankenhäusern und dem Gesundheitssystem berücksichtigt werden müssen. Initiatoren sind der Bundesverband Patientenfürsprecher in Krankenhäusern e.V. (BPiK) und der Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen e.V. (BBfG).

Zum Tag des Patienten betont der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung die Bedeutung von Patientenrechten. Seit 2016 findet jedes Jahr am 26. Januar der Tag des Patienten statt. Träger dieses Aktionstages sind der Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen e. V. (BBfG) und der Bundesverband Patientenfürsprecher in Krankenhäusern e. V. (BPiK). Mit dem Tag des Patienten verfolgen BBfG und BPiK das Ziel, die Situation und Rolle von Patientinnen und Patienten durch Information, Mitwirkung und Mitentscheidung zu stärken und zu verbessern.
Thomas Zöller MdL, Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung

Unter dem Motto „Ihre Gesundheit, Ihre Stimme! Der schnelle Weg zu Recht und Hilfe im Krankenhaus“ findet am 26. Januar 2024 der bundesweite Aktionstag zum „Tag des Patienten“ statt, an dem sich zahlreiche Krankenhäuser und Kliniken beteiligen. Träger dieses Aktionstages sind der BBfG e.V. und der BPiK e.V. Ziel ist, den Rechten von Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
[,,,] Es ist ein gutes Zeichen, dass der bundesweite Tag des Patienten in diesem Jahr bereits zum neunten Mal stattfindet. Patientenorientierung und Patientenrechte müssen stets die Leitgedanken bei der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens sein.

„Der Tag des Patienten soll nicht nur eine Erinnerung an die Rechte der Patientinnen und Patienten, sondern auch ein Aufruf zur Solidarität und zum partnerschaftlichen Handeln in der Gesundheitsversorgung sein. […] ´Ihre Gesundheit, Ihre Stimme!‘ wird so zu einem Versprechen für eine bessere Zukunft im Gesundheitswesen.“
Dr. Sambruno Spannhoff, Landespatientenschutzbeauftragte von Niedersachsen


